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| Einfache Unterspannung |
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Die einfachste Drosselung eines Lüfters erreicht man mit einer reduzierten Betriebsspannung. Sehr einfach, und kostenfrei ist der Betrieb von 12-Volt-Lüftern mit 5 oder 7 Volt, die direkt vom Netzteil abgenommen werden können. Doch Obacht: Praktisch kein Hersteller von 12 Volt Lüftern garantiert die Funktion des Lüfters bei niedrigen Spannungen. Insbesondere der Anlauf des Lüfters könnte versagen. Auch die 7-Volt-Beschaltung aus der Differenz der +5-Volt Leitung zur +12-Volt Leitung ist etwas dubios - die meisten Netzteilhersteller warnen davor
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| Drosselkabel |
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Besser, und auch recht kostengünstig ist die Drosselung mittels Reduzierkabeln mit eingebautem Widerstand. Der Nachteil ist, daß für unterschiedliche Lüfter unterschiedliche Widerstände benötigt werden und damit eine genaue Anpassung der gewünschten Drehzahlen schwierig ist. |
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| Drehpotis / Frontpanels |
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Drosselung über sog. Drehpotis, also einstellbare Wiederstände, bietet da schon mehr Flexibilität. Die meisten Frontpanels, wo über mehrere Drehknöpfe eine Mehrzahl von Lüftern individuell einstellbar sind, basieren darauf. Doch auch hier gilt, daß ein Lüfterbetrieb mit Unterspannung insbesondere Anlaufschwierigkeiten erzeugen kann. Oft geht auch das Tachosignal des Lüfters verloren, wenn die Ansteuerungsspannung zu gering ist.
Eine technisch überlegene Lösung ist unsere EWMS, die über eine 12-Volt Anlaufphase sowie ein synthetisches Tachosignal verfügt. Zudem können 2 Lüfter über einen Anschluss auf dem Mainboard angesteuert und drehzahlüberwacht werden. Die Montage erfolgt im Rechnerinneren und ist aufgrund der sehr kompakten Ausmaße und der Magnet-Sockelplatte extrem einfach.
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| Thermoregelungen |
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Hierbei wird die Drehzahl des angeschlossenen Lüfters über einen Temperaturfühler dynamisch angepasst. Das Drehzahlverhalten ist von der Kennlinie der Regelung, und dem Temperaturmesspunkt abhängig. Es gibt Lösungen, die Temperaturregelungen mit Frontpanelfunktionen vereinen. Diese sind oft sehr komplex - es ist leicht, belüftungstechnischen Unsinn zu konfigurieren.
Besser ist die Thermoregelung jedes einzelnen Lüfters, insbesondere von Gehäuselüftern, Netzteillüftern und CPU-Lüftern. So kann sichergestellt werden, daß der betreffende Lüfter immer die jeweils nötige Kühlleistung zur Verfügung stellt, ohne unnötig laut zu sein. Wir empfehlen unsere Regelungen aus der NMT-Serie. Sie sind so kompakt, daß sie einfach an die Ecke eines beliebigen Lüfters geschraubt werden können, und liefern mit unterschiedlichsten Lüftern konstante Ergebnisse, da sie elektronisch laststabilisiert sind. Natürlich sind auch die NMT mit der 12-Volt Startphase ausgerüstet, die den sicheren Lüfteranlauf gewährleistet.
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| Regelungen über das Mainboard |
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Viele neue Mainboards bieten einen oder mehr geregelte Lüfteranschlüsse, insbesondere für CPU-Lüfter. Meist ist die Lüfterdrosselung nicht über eine Spannungsabsenkung realisiert, sondern über die sog. Pulsweitenmodulation (PWM, erkennbar am 4-poligen Anschluss des Lüfters), die zwar den Vorteil bietet, noch geringere Drehzahlen zu ermöglichen, die aber mit vielen Lüftern inkompatibel ist und oft starke Motoren-Laufgeräusche produziert. Hinzu kommt, daß alle uns bekannten Mainboard-CPU-Regelungen ein ausgesprochen nerviges Drehzahlpendeln entwickeln, da sie versuchen, eine bestimmte CPU-Temperatur konstant einzuhalten, meist etwa 60 °C. Das führt zum 30-sekündlichen Wechsel zwischen Minimal- und Maximaldrehzahl des CPU-Lüfters - nerviger geht es kaum.
Daher raten wir von dieser Art Regelung vorläufig vollständig ab!
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